Gesellschaft, Ehe und Familie

In einer Gesellschaft ist wichtig, dass sich die einzelnen Menschen nach ihren Fähigkeiten engagieren. Gleichzeitig betrachten wir ge­sunde Ehen und Familien als Grundpfeiler einer funktionierenden Gesellschaft.

 

Familie

Ehe und Familie sind für die meis­ten Menschen ein natürlicher und wichtiger Teil im Leben. Gott hat uns in der Bibel viele gute Gesetze gegeben, die uns helfen, ein erfüll­tes und glückliches Ehe- und Fa­milienleben zu führen. Wir glauben, dass wir Gottes Segen bekommen, wenn wir nach seinen guten Geboten leben.

Wahl des Ehepartners - Hochzeit

Die Wahl des Ehepartners ist eine höchst persönliche und private An­gelegenheit. Normalerweise wählt man einen Partner, der das glei­che Lebensziel und -interesse hat wie man selbst. Deshalb finden die meisten von uns ihren Ehepartner innerhalb der Gemeinde. Nach der Verlobungszeit findet eine durch die jeweilige Kultur geprägte Hoch­zeitsfeier statt. Sie wird in der Re­gel in Form eines Gemeindefestes mit vielen Freunden und Verwand­ten begangen. Wir teilen die Freu­de mit dem Brautpaar, das – durch Gesang und gute Worte gestärkt und inspiriert – den neuen Lebensabschnitt beginnt.

Gott hat die Ehe als Bund für das Zusammenleben von Mann und Frau gegeben. Wir erleben Gottes Segen, wenn man in diesem Bund treu ist.

Kinder - eine Gabe Gottes

Wir sehen jedes Kind als wertvolles Geschenk von Gott. Unser Glaube an das Evangelium gibt uns auch Glauben an eine gute Zukunft für die Kinder, die uns Gott gegeben hat. Wir glauben, dass Gott uns die Kraft gibt, die wir benötigen, um unseren Kindern eine schöne Kind­heit zu ermöglichen.

Alle Eltern möchten ihren Kindern gerne optimale Wachstumsbedin­gungen geben. So ist es auch bei uns. Wir tun unser Bestes, damit sich unsere Kinder und Jugendli­chen auf natürliche Weise in einer sicheren und guten Umgebung entwickeln und entfalten können. Wir möchten die kostbaren Werte, die uns Gott mit unseren Kindern an­vertraut, gerne bewahren. Bei die­ser schönen und anspruchsvollen Aufgabe sind der Glaube und das Lebensverständnis, das wir durch Gottes Wort bekommen, Hoffnung und Inspiration. Das vielfältige Aktivitätsangebot der Gemeinde und fürsorgliche Mitmenschen leisten ebenfalls einen wichtigen Beitrag.

Alle Kinder brauchen Geborgenheit und Fürsorge. Die Verantwortung dafür liegt bei uns Eltern. Die Ver­pflichtung, den vielen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden, steht manchmal im Konflikt mit unseren eigenen Wünschen. Dann ist es wichtig zu verstehen, was Selbst­aufopferung und Liebe in der Pra­xis bedeuten. Dieses Verständnis bringt uns Freude und Lebenskraft.

Der Glaube ist eine Sache der frei­en persönlichen Überzeugung. Nur eine freiwillige Entscheidung kann eine echte und tragfähige Grund­lage für das Leben und innere Wachstum als Christ bilden. Es ist ein verständlicher Wunsch gläu­biger Eltern, dass ihre Kinder im gleichen Glauben und der gleichen Freude leben, wie sie selbst. Die meisten Jugendlichen entscheiden sich für ein Christenleben und blei­ben unter uns. Selbstverständlich akzeptieren wir es, wenn sie sich anders entscheiden.

Schule und Ausbildung

Unsere Kinder besuchen die öf­fentlichen Schulen. Wir sind be­strebt, mit den Schulen konstruk­tiv zusammenzuarbeiten. Deshalb engagieren sich viele Eltern hier auf unterschiedliche Weise, unter anderem durch aktive Mitarbeit als Elternvertreter.

Das soziale Engagement des Ein­zelnen spiegelt die individuelle Frei­heit wider, in der wir uns zu guten und sozial engagierten Bürgern in unserer Gesellschaft entwickeln können. Wir wollen die positiven Werte in unserer Gesellschaft be­wahren helfen. Es ist jedem Einzel­nen freigestellt, sich entsprechend seiner Fähigkeiten zu engagieren.

Das Bildungsniveau unserer Ge­meinde entspricht dem Bevölke­rungsdurchschnitt. Entscheidend sind nicht die Art der Ausbildung oder des Berufes, sondern dass man seine Fähigkeiten sinnvoll ein­setzt. Das Familien- und Gemein­deleben wird oft einer beruflichen Karriere vorgezogen. Diese Ent­scheidung ist jedoch jedem selbst überlassen.

Gesellschaftliches Engagement

Die Bibel fordert uns auf, für die Verantwortlichen und die Regie­rung unseres Landes zu beten. Wir glauben an die Macht des Gebets und erleben seine Auswirkungen. Dies kann auch als verborgener Dienst am Gemeinwohl bezeichnet werden, dessen Wert nicht zu un­terschätzen ist.

Als Gemeinschaft beteiligen wir uns nicht aktiv an der politischen Arbeit. Das heißt aber keineswegs, dass uns die gesellschaftliche Entwick­lung und das politische Gesche­hen im Land und in unserer Region gleichgültig sind.

Dass wir uns nach den Gesetzen und Vorschriften des Landes rich­ten und dadurch zum Gemeinwohl beitragen, ist für uns eine Selbst­verständlichkeit. Auch ist es uns ein Anliegen, den Kindern und Jugend­lichen ein Verständnis von Loyalität und gesellschaftlicher Verantwor­tung zu vermitteln.