Wer ist Jesus?

Wer ist Jesus?

Geschrieben von: Kari Sundmark | Ort: Trysil, Norwegen | Veröffentlicht: Donnerstag, 17. Dezember 2009

Niemand steht so im Fokus des Christentums wie Jesus. Aber wer war er eigentlich?

Wir können fragen: Wer war Jesus? Jesu Leben ist vornehmlich in den Evangelien im Neuen Testament zu finden. Er lebte und arbeitete in Galiläa und wurde in der Osterzeit in Jerusalem gekreuzigt, im Alter von in etwa 30 Jahren. Verschiedene Quellen belegen, dass sein Kreuz die Innschrift „Jesus Nazarenus Rex Iudaeorum“ - Jesus aus Nazareth, König der Juden – trug.

Viele Namen

Messias, Erlöser, Gottes Sohn und das Wort sind einige der Bezeichnungen für Jesus. Von sich selbst sprach er oft als dem Menschensohn. Im Alten Testament finden wir Prophezeiungen von Jesus. Der Prophet Jesaja redet von ihm als Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater und Friedefürst. Die verschiedenen Namen können uns helfen zu verstehen, wer Jesus ist, nicht nur wer er war.

Erlöser

Viele zur Zeit Jesu hofften, dass er derjenige war, der Israel von der römischen Herrschaft befreien sollte und sie wurden enttäuscht, weil das nicht geschah. Doch Jesus ist einer der uns befreien kann! Im 8. Kapitel des Johannes Evangeliums sagt Jesus: „Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ Als Menschen wollen wir gerne von uns selbst glauben, dass wir gut sind und dass wir das tun wollen, was gut ist. Doch wir erfahren, dass wir trotzdem das tun, was böse ist und das, was den anderen Schaden zufügen kann. Die Bibel beschreibt dies so, dass wir von dem Bösen gefangen werden, weil wir Menschen eine Natur haben, in der nichts Gutes wohnt. Wenn wir an Jesus Glauben, bekommen wir Hilfe, so dass wir von der Macht, die die Sünde über uns hat, befreit werden und wir dadurch anfangen können, Gott zu dienen. In seinem Brief an die Römer schreibt Paulus im 7. Kapitel sehr einleuchtend darüber.

Wahrer Gott und wahrer Mensch

Viele zweifeln Jesu Göttlichkeit an. Sie behaupten, dass er nicht mehr als ein Mensch unter vielen Menschen war, allerdings einer, den wir als ideales Beispiel ansehen können.

Wir dagegen glauben, dass Jesus, als er im Himmel war, in Wahrhaft göttlich war. Als Jesus hier auf der Erde war, war er ein leibhaftiger Mensch. Als ein Mensch wurde er für eine bestimmte Zeit in die Welt geboren, mit derselben Natur wie wir.

Im Koran wird Jesus als ein großer Prophet aufgeführt, der Wunder ausübte und den Menschen eine Botschaft brachte. Unter den Christen ist der Glaube an Christus als den Sohn Gottes fundamental. Dagegen ist die Auffassung, dass Jesus sowohl Mensch als auch Gottes Sohn war, geteilt. Viele fassen Jesus als göttlich auf, auch in seiner Zeit, als er hier auf der Erde unter den Menschen lebte. Deshalb meinen sie, dass er den Kampf gegen die menschliche Natur nicht führen musste. Wir dagegen glauben, dass Jesus, als er im Himmel war, in Wahrhaft göttlich war. Als Jesus hier auf der Erde war, war er ein leibhaftiger Mensch. Als ein Mensch wurde er für eine bestimmte Zeit in die Welt geboren, mit derselben Natur wie wir. In ihm wohnte der Heiligen Geist. Durch den Geist wurde er erinnert und gehorchte den Anweisungen des Geistes. Sein Werk auf der Erde war, alle Sünde in seiner menschlichen Natur zu besiegen. Als er vollendet war, ging er zurück zu Gott. Der Evangelist Johannes schreibt im 14. Kapitel darüber, wie Jesus den Jüngern versprach, dass sie den Heiligen Geist bekommen sollten und somit auch Kraft und Hilfe, seine Gebote zu halten.
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Urheber der Erlösung

Was Gott durch Jesus Christus erreichen wollte war, seinen Erlösungsplan zu vollführen, so dass wir Menschen Teil an Gottes ewigem Reich bekommen sollten und das Recht, wie seine Kinder zu leben. Das erklärt Paulus im Anfang seines Briefes an die Epheser. Jesus erfuhr was es bedeutet eine menschliche Natur zu haben. Er gelangte als Mensch zur Vollendung. Im Brief an die Hebräer steht im 5. Kapitel: „Und er hat in den Tagen seines irdischen Lebens Bitten und Flehen mit lautem Schreien und mit Tränen dem dargebracht, der ihn vom Tod erretten konnte; und er ist auch erhört worden, weil er Gott in Ehren hielt. So hat er obwohl er Gottes Sohn war, doch an dem, was er litt Gehorsam gelernt. Und als er vollendet war, ist er für alle, die ihm gehorsam sind, der Urheber des ewigen Heils geworden.“ Jesus ist mehr als ein Beispiel, er ist unser Erlöser.

Vorläufer

Zu seinen Lebzeiten hier auf Erden war Jesus ein Mensch wie wir. Darum glauben wir auch, dass er zu Dingen wie Bitterkeit, Anklage, Afterrede, Neid und Hochmut versucht wurde. Aber er ließ sie nicht in sein Herz. Er war in Not und rief zu Gott um Hilfe. Jesu Gebet wurde erhört und er siegte über die Anzeichen seiner menschlichen Natur, von denen er wusste, dass sie Sünde waren. Er gab seinen Lüsten nie nach, um das zu tun, was böse war. Vielleicht war es so, dass Jesus das Kreuz vor sich sah, wenn er versucht wurde. In Gedanken nagelte er sein menschliches Verlangen zu Sündigen am Kreuz fest. Er leistete Widerstand im Kampf gegen die Sünde, der ihn bildlich gesprochen Blut kostete. Denn es brachte Leiden mit sich, der Sünde nicht nachzugeben. Aber Jesus hielt aus, bis er nicht länger versucht wurde. Durch den Heiligen Geist bekam er die Kraft, in der Versuchung zu siegen. Jesus sagte zu jedem der ihm nachfolgen wollte, dass er sich selbst verleugnen muss und sein Kreuz auf sich nehmen. Wer ist Jesus? Er, der uns lehrt uns selbst zu verleugnen und unser Kreuz auf uns zu nehmen. Er ist unser Vorläufer und wir sind seine Nachfolger.

Versöhner

An einem Ort namens Golgatha wurde Jesus an ein echtes Kreuz genagelt. Dort kostete es ihn nicht nur noch bildlich gesprochen sein Blut. Dort starb er.

Jesus er vår hjelper i alle situasjoner når vi av hjertet ber om kraft til ikke å gi etter for fristelser til synd.

Im Johannesevangelium steht, dass Jesus in seinen letzten Stunden wusste, dass alles vollbracht war. Das Werk, das Gott in ihm zu vollbringen gedachte, war vollbracht; er hatte Gottes ganzen Willen getan. Es fand sich keine Sünde in Jesus. Er war ohne Schuld. Deshalb konnte Gott ihn von den Toten erretten. Wer ist Jesus? Er sühnte unsere Sünden, ja nicht nur für unsere, sondern die der ganzen Welt, schreibt Johannes in seinem ersten Brief. Jesus ist ein Versöhner. Er ist unser Fürsprecher oder anders gesagt: unser Anwalt. Wenn wir etwas Böses getan haben und unsere Sünden anerkennen und um Vergebung bitten, wird Gott uns um Jesu willen vergeben.

Helfer

Jesus ist unser Helfer in allen Situationen, wenn wir von Herzen um Kraft beten, um nicht der Sünde in der Versuchung nachzugeben. Dann werden wir "Barmherzigkeit und Hilfe zur rechten Zeit" erlangen, so dass wir nicht sündigen. Darüber können wir in Hebräer, im 4. Kapitel lesen. Jesus bekam die Kraft der Auferstehung durch seinen Sieg über den Tod, und diese Kraft schickt er uns zur Hilfe. Das ist "Gnade zur rechten Zeit". 
Jesus ist der Ausgangspunkt dafür, dass wir ein Leben in Güte und Liebe bekommen können; ein Leben in dem wir Frieden untereinander haben. Aber wie können wir einen solchen Vorgeschmack auf den Himmel hier auf Erden bekommen? Wie können wir in den Himmel kommen und Teil an Gottes ewigem Reich bekommen?

Jesus ist der Weg

Wir müssen den Weg kennen und brauchen eine Eintrittskarte. Gott gibt sie uns gerne. Darauf steht: Gültig für jeden, der Jesus nachfolgt! Wie können wir den Weg finden? Wenn wir im 14. Kapitel in den Evangelien des Johannes lesen, bekommen wir Antwort. Jesus kommt uns entgegen und sagt: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater [Gott] denn durch mich.

Es lohnt sich, Jesus näher kennen zu lernen!

Wenn wir Jesus kennen lernen, erfahren wir, dass wir Bedarf haben, ein Leben im Licht zu leben. Darüber kannst du mehr im Artikel über „Die Bekehrung“ lesen.