Von neuem geboren

Von neuem geboren

Geschrieben von: Kåre J. Smith | Ort: Oslo/Follo, Norwegen | Veröffentlicht: Freitag, 11. Dezember 2009

Viele Menschen erkennen den Wert von Jesu Leben nicht, und die meisten glauben auch nicht, dass es möglich ist, zu dem geleichen Leben wie er zu kommen. Man muss von neuem geboren werden, um Gottes Reich sehen zu können.

„Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde, so kann er das Reich Gottes nicht sehen“ (Johannes 3,3). Die Wiedergeburt geschieht in unserem Herzen und in unserem Sinn. Nachdem man von neuem geboren wurde, nimmt man Dinge wahr, die vorher verdeckt waren. Das ganze Leben wird mit einer neuen Wertevorstellung wahrgenommen. Erst dann bekommt man ein Gespür dafür, was zum Leben und Frieden führt, und erhält Anteil an der Weisheit der geistlichen Welt. Das zu dem man früher aufgesehen hat in dieser Welt, verliert seinen Wert und seine Bedeutung

Paulus hatte diese Wiedergeburt erlebt und beschreibt in Philipper 3,7-8, was diese neue Geburt in ihm bewirkte: „Aber was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn. Um seinetwillen ist mir das alles ein Schaden geworden, und ich erachte es für Dreck, damit ich Christus gewinne.” Die Möglichkeiten, die er nun im Evangelium erblickte, machten ihm die Wahl leicht. Lasst uns in einem warmen, nahen und brennenden Verhältnis zu Gott leben. Dann kann Gott auch in unserem Herzen wirken und zu uns reden.

„Was will ich nun damit sagen? Dass das Götzenopfer etwas sei? Oder dass der Götze etwas sei? Nein, sondern was man da opfert, das opfert man den bösen Geistern und nicht Gott. Nun will ich nicht, dass ihr in der Gemeinschaft der bösen Geister seid. Ihr könnt nicht zugleich den Kelch des Herrn trinken und den Kelch der bösen Geister; ihr könnt nicht zugleich am Tisch des Herrn teilhaben und am Tisch der bösen Geister” (1. Kor. 10, 19-21).

Man kann nichts von Gott empfangen, wenn man in Gemeinschaft mit bösen Geistern lebt und das sucht, was dieser Welt angehört. Dass Gott nicht redet und man keine Offenbarung und Erweckung in seinem Inneren erlebt, kommt daher, dass man seine Gedanken und Impulse von dieser Welt bekommt. Deshalb muss jeder ganzherzige Christ auf sein Leben Acht geben und darauf sehen, dass man nicht anfängt, Dinge zu bewundern, die außerhalb unserer himmlischen Berufung liegen. „Wir wissen, dass, wer von Gott geboren ist, der sündigt nicht, sondern wer von Gott geboren ist, den bewahrt er, und der Böse tastet ihn nicht an” (1 Joh. 5, 18). Man kann nicht Jünger sein und gleichzeitig das Große in dieser Welt bewundern. Das werden unreine Quellen im Leben, die einen von einer tieferen Gemeinschaft mit Christus und den Heiligen entfremden.

„Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist. Wenn jemand die Welt lieb hat, in dem ist nicht die Liebe des Vaters. Denn alles, was in der Welt ist, des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben, ist nicht vom Vater, sondern von der Welt. Und die Welt vergeht mit ihrer Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit“ (1. Joh. 2,15-17).

Auszug aus dem Artikel „Ein Jünger Jesu und ein Leben im Sieg!“
September 2006