Kämpfe den GUTEN Kampf des Glaubens...

Kämpfe den GUTEN Kampf des Glaubens...

Geschrieben von: Kathrine Jacobs | Ort: Didcot, England | Veröffentlicht: Freitag, 5. März 2010

Ich bin 27 Jahre und Mutter von drei kleinen Kindern. Die meisten können mir wohl zustimmen, dass das Leben zeitweise ein Kämpfen und Streiten ist und es bietet viele Situationen die, man lieber nicht erleben möchte. Paulus spricht von dem Kampf als einen GUTEN Kampf des Glaubens. Was meint er eigentlich damit?

„Kämpfe den guten Kampf des Glaubens. Ergreife das ewige Leben, dazu du auch berufen bist und bekannt hast ein gutes Bekenntnis vor vielen Zeugen“, 1. Tim. 6,12.

Mit drei süßen Kindern lebe ich ein ganz gewöhnliches und geschäftiges Leben. Im Laufe eines Tages, einer Woche oder einem Monat begegnen mir eine Menge unterschiedlicher Verhältnisse und Situationen. Es können viele schöne Momente sein, aber auch kleine alltägliche Verhältnisse, die sich nicht immer so gut anfühlen. Ab und zu können es auch große Prüfungen sein. Was bedeutet dieser Vers also für mich?

Mein Wecker klingelt. Es ist sieben Uhr morgens. Ich wälze mich aus dem Bett und ziehe den Rollladen hoch. Es regnet. „Uff!“ denke ich, „Nicht noch ein Tag mit so einem Sauwetter…“

Nun wird es mir zur Hilfe, dass in dem Vers „der GUTE Kampf“ steht.

Die Zeit geht voran und ich muss mit meinen morgendlichen Aufgaben beginnen. Die Kinder sollen in die Schule und in den Kindergarten. Die armen Kleinen ziehen sich ungern an, weil sie viel lieber zu Hause bleiben würden. Wir sind spät dran. Ich bin ungehalten, treibe an und fühle im Großen und Ganzen nicht gerade viel Freude in diesem Augenblick. Der Tag nimmt seinen Lauf, und mit ihm tauchen viele Verhältnisse auf. Nicht große Dinge, nur kleine, alltägliche, die jedem begegnen. Ich fühle mich beschwert, nicht wirklich fröhlich und wünschte, dass die Dinge anders wären. Ich seufze zu Gott, weil ich nicht so sein will. Wenn ich unzufrieden bin tut es weder denen gut, die mit mir zusammen sind, noch mir selber.

 Deshalb bete ich zu Gott, dass ich Freude in den Situationen haben kann. Dann kommt mir der Vers in den Sinn: „Kämpfe den GUTEN Kampf des Glaubens“. Ich muss Glauben daran bekommen, Sieg in den täglichen Verhältnissen gewinnen zu können. Aber es steht auch vom „GUTEN Kampf des Glaubens“. Das wird mir in diesem Moment zur Hilfe. Es wird mir klar, dass nicht die Situationen, in denen ich mich befinde, das Problem sind. Der entscheidende Punkt ist, wie ich darauf reagiere. Gott will das Allerbeste für uns. ER hat Fürsorge und will, dass es für uns gelingt. Ich stelle fest, dass die Verhältnisse, denen ich begegne nicht nur schwer und anstrengend sind. Wenn ich richtig auf sie reagiere, wird das Leben schön. Ich sehe jedes Verhältnis als eine Möglichkeit, Sieg zu gewinnen – nicht noch etwas, mit dem ich mich herumschlagen muss..

Jetzt konzentriere ich mich darauf, jeden Tag den guten Kampf zu kämpfen. Wenn ich in allen Versuchungen zu Zorn, Wut, Ungeduld, usw. „nein“ sage, gibt Gott mir die Kraft, die ich brauche. Das führt auch zu einer Freude, die nicht beschrieben werden kann. Ständig „nein“ sagen, zu dem was man fühlt, kann sich vielleicht schwierig anhören. Aber jetzt habe ich immer wieder erfahren, dass es in der Tat ein guter Kampf ist. Es hilft wirklich „nein“ zu sagen, wenn meine menschliche Natur in mir erwacht und ich versucht werde.

Ich bin wirklich dankbar für die Hilfe in Gottes Wort, die zu wahrem Glück führt. Mein größter Wunsch ist es, in den kleinen alltäglichen Dingen richtig zu reagieren, und nicht auf eine große Prüfung zu warten. Dann kann ich auf dieser Erde ein glücklicher Mensch sein, und meinen Mitmenschen helfen und sie unterstützen.