Die Suche nach göttlicher Liebe

Die Suche nach göttlicher Liebe

Geschrieben von: Ole-Petter Andersen | Ort: Valdres | Veröffentlicht: Donnerstag, 13. Januar 2011

 

Als Mensch war ich immer sehr mit der Liebe beschäftigt, aber nachdem ich mein Leben Jesus gab, bekam ich meine Augen für eine ganz andere Liebe geöffnet, als wie sie die meisten Menschen suchen.

21 Jahre meines Lebens habe ich „dem Wind nachgejagt“, wie es in der Verkündigung heißt. Ich habe danach gestrebt, meine Lüste auf vielerlei Weise zufrieden zu stellen , aber das funktionierte nicht. Es war Leere, bedeutungslose und verlorene Zeit. Als mir das aufging, weil mir ein neuer und besserer Weg gezeigt wurde, nahm mein Leben eine ganz neue Wendung. Anstelle dessen suchte ich Gott, ja, jagte ihm nach.

Gott ist Liebe

Gott zu suchen, heißt der göttlichen Liebe nachzujagen

Das war etwas ganz anderes, als zum Beispiel nach einer Position im Freundeskreis oder einer neuen, schönen Freundin nachzujagen. Gott ist Liebe, steht geschrieben. Also Gott zu suchen, heißt der göttlichen Liebe nachzujagen. Das ist alles andere als verlorene Zeit habe ich erfahren, und das macht das Leben inhaltsvoll. Das Gefühl die ersten 21 Jahre weggeworfen zu haben, tat weh, aber es gab mir umso größere Motivation die nächsten 21 Jahre mit Bedeutung zu füllen; der Liebe nachzujagen.Dass ich mich bekehrte, zeigte sich in neuen Handlungs-und Gedankengängen, inspiriert von Gott:

Automarke bedeutungslos

Wo ich früher gemüht und gearbeitet habe um Geld für ein neueres und besseres Auto zu verdienen, bedeuteten nun Automarke und Aussehen nichts mehr für mich. Eine der vielen Sorgen im Leben fiel einfach weg. Der Bedarf anderen mit Pferdestärken und Metalliclack zu imponieren, nahm stark ab und stattdessen wuchs der Wunsch, das Geld für ganz andere Dinge zu gebrauchen, und anderen zu helfen.

Sich frei fühlen zu schweigen

Ich war damit beschäftigt, der Coolste in der Gruppe zu sein, der sich mit vernichtenden Kommentaren über andere hervorhebt. Dadurch, dass ich von meinem Glauben zeugte, wurde mein Status schnell ein anderer und ich stieß erst auf Verwunderung, und dann auf Verachtung und Spott von den Einzelnen. Doch das machte mir eigentlich nichts aus, da ich froh und zufrieden war und wusste, wofür ich stehe und glaube.

Durch das Zeugnis meines Glaubens an Jesus ließ mein „Status“ wie ein Fels sein…… doch das machte mir eigentlich nichts aus.

Heute, wenn ich mit anderen zusammen bin, versuche ich immer Gutes über die anderen z u sagen, oder erbauliche und glaubensstärkende Geschichten zu erzählen, lasse andere wissen, wie dumm ich mich verhalten habe um dadurch zu lernen und gerne auch darüber zu lachen. Aber ich kann auch mit anderen zusammenstehen und reden, und merke, dass ich nicht mehr das letzte Wort haben muss, ja, ich kann einfach schweigen.

 

Bereue nicht eine Sekunde

Meine Frau ist die Beste auf der Welt – warum sollte man sich eine andere wünschen? Wenn sich solche Gedanken melden, hasse ich diese und schicke sie fort, im Glauben an Gott. Stattdessen fülle ich meine Zeit damit, Gutes gegenüber meiner Frau zu tun, meinen Kindern und denen, die um mich herum sind. Ich denke gute Gedanken, sage gute Worte, bin nachsichtig und nücksichtsvoll, aufmerksam und bin demütig, flexibler und verständnisvoll. Das ist, glaube ich, die echte Suche nach der Liebe, und ich werde nicht eine Sekunde bereuen, dass ich dieses Leben begonnen habe.

Und das Beste von allem? Das ist, dass es wirklich möglich ist, diese Liebe zu ergreifen; Gott zu gewinnen. Lies einfach 2.Petr. 1,4:
„… durch welche uns die teuren und allergrößten Verheißungen geschenkt sind, nämlich, dass ihr dadurch teilhaftig werdet der göttlichen Natur, so ihr fliehet die vergängliche Lust der Welt.“