Die Prüfung des Glaubens

Die Prüfung des Glaubens

Geschrieben von: Eunice Ng | Ort: Singapore | Veröffentlicht: Mittwoch, 17. November 2010

Die Studenten suchen fieberhaft die Notizen vom vergangen Jahr zusammen. In der Bibliothek sitzen die Studenten gekrümmt über ihren Lehrbüchern. Es ist wieder Prüfungszeit.

Eine Zeit, die in der Regel Stress, Sorgen und Angst bedeutet. Der Gedanke an die Mengen von Lernstoff, durch die man hindurch muss, oder die Unsicherheit um die Resultate, kann jeden ängstlich machen.

Es steht in Philipper 4, 6 – 7 geschrieben:
„Sorget nichts! Sondern in allen Dingen lasset eure Bitten im Gebt und Flehen mit Danksagung vor Gott kund werden. Und der Friede Gottes, welcher höher ist denn alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christo Jesu!“

„Der Frieden kommt nicht von allein“, sagt Daniel Wong, 22, aus Hong Kong. „Ich muss darum beten und alles in Gottes Hände geben. Er steuert alles.“

Frieden und Ruhe mitten in der Ungewissheit

Kurz bevor ein Examen startet, kann man überall das Rascheln von Papier und Büchern hören, wenn die Studenten das letzte Mal ihre Notizen überfliegen. Man spürt die angespannte Atmosphäre.

”Alle sehen nervös aus, aber wenn ich den Prüfungsraum betrete, spüre ich nur Frieden im Herzen”, sagt Yu Zhangxin, 21, aus Singapore.

Das liegt nicht daran, dass Zhangxin klüger als seine Kommilitonen ist, oder dass er alle Antworten kennt.

„Ich habe mit so gut ich kann vorbereitet und überlasse den Rest Gott. Er hat alles für mich geplant und es gibt nichts, um das ich mich sorgen muss“, sagt er mit Überzeugung.

Keine Sorge über die Zukunft

Zhagxin erfuhr, dass es wahr ist, was in Matthäus 6, 33 steht.
„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles zufallen.“

Als der 21-Jährige jünger war, war er kein kluger Schüler, selbst als die Aufgaben für andere ziemlich leicht wirkten.

„Aber ich sah, dass Gott mich durch alle diese Jahre geleitet hat. Ich zeichnete mich auf anderen Bereichen aus“, sagt Zhangxin, der heute sehr dankbar ist, für die Möglichkeit weiter zu studieren.

„Ich habe verstanden, dass es nichts bedeutet, wenn man dafür kämpft in allem der Beste zu sein. Das, was ich für mein Seelenheil brauche, ist wichtig.

Freue dich in Gottes Plan

Es steht in Römer 8, 28:
„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“

Jonathan Wong, 21, aus Hong Kong weiß, dass dies bedeutet, dass er all sein Vertrauen auf Gott setzen muss. Ganz egal, was geschieht, das ist Gottes Plan und zu seinem Besten.

„Alles was in meinem Alltag geschieht, Gutes oder Schlechtes, ist von Gott für meine eigene Erlösung bestimmt. Darum kann ich mich über alle Situationen, in die er mich bringt, freuen“, sagt Jonathan bestimmt.