Was sind eigentlich die Vorbereitungen der Braut, von denen in Johannes Offenbarung steht, dass sie damit beschäftigt ist? Was ist das Hochzeitskleid? Es ist weit greifbarer, als man vielleicht denkt…
Das Bild einer Braut, die sich für ihren Bräutigam vorbereitet, wird in der Bibel benutzt, um das Verhältnis zwischen Jesus Christus und seiner Gemeinde zu beschreiben. In der Versammlung in Oslo, am 21. März 2010, erklärt Kåre J. Smith, was diese Vorbereitungen für einen Christen bedeuten.
„Lasst uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben; denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet“ (Offenbarung 19, 7-8). Smith setzt damit fort, aus dem Epheserbrief 2,10 zu lesen. „Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“
„Erlösung ist eine Gabe“, sagt Smith und ergänzt, dass Gott dem Menschen genau so eine Gabe gibt - eine Möglichkeit, ausgebildet zu werden. Aber es liegt an einem selbst, ob man diese Gabe annehmen will. Die Gabe ist eine Möglichkeit, die Ausbildung zu lernen; die Werke zu tun, die Gott vorbereitet hat. Durch das Erledigen dieser Werke, kleidet sich die Braut in ihr Hochzeitskleid.
„Also, du musst es selbst anziehen“, erklärt Smith.
Smith nimmt den Apostel Paulus als Beispiel für jemanden, der die Werke tat, die Gott extra für ihn bereitgelegt hat. „Es ist nicht sicher, dass diese Werke Paulus nach dem Fleisch gut passten. Durch sie musste er viele verschiedene Bedrängnisse erdulden. Er wurde geschlagen, kam ins Gefängnis, er musste hungern… Es waren viele Dinge. Durch solche Bedrängnis musste er hindurch. Aber er war so glücklich und froh, dass er die Werke um Jesu Willen tun konnte!
Smith fuhr mit dem Beispiel von Demas fort, der auch ein Werk von Gott bekam, wie Paulus. „Denn Demas hat mich verlassen und diese Welt lieb gewonnen“, liest Smith aus 2. Timotheus 4,10 und erzählt, dass Demas das Werk nicht vollendete, das Gott für ihn bestimmt hatte. „Dadurch kam er aus der Erlösung hinaus, die Gott ihm angedacht hatte!“ fügt Smith hinzu.
„Aber mir geht das oft dem Fleische nach gegen den Strich.
„Es gibt viele verschiedene Werke und wir sind unter Gottes vielfältiger Gnade. Kåre J. Smith erklärt die Bedeutung wie folgt: So lange ein jeder in genau den Herausforderungen und Werken, denen man auf seinem Weg begegnet, Gerechtigkeit tut, wird man ausgebildet. „Aber mir geht das oft dem Fleische nach gegen den Strich." Deshalb muss ich mein Kreuz aufnehmen und mich selbst verleugnen, wenn ich weiter Jesus nachfolgen will; wenn ich die Werke tun will, die er für mich bereitet hat und mit denen ich als Braut Jesus gewinnen kann!
„Möge Gott seine Gemeinde segnen und mögen wir in der Gnade des Lebens stehen und möge etwas in uns geschehen, jetzt während wir leben“, endet Smith.
Höre Kåre J. Smiths Rede über die Ausbildung der Braut: