Heidi Gjøsund berichtet über ihren Besuch bei der Gemeinde am Amazonas.
Heidi Gjøsund berichtet über ihren Besuch bei der Gemeinde am Amazonas.

Gedanken an der Mündung des Amazonas

Geschrieben von: Heidi Gjøsund | Veröffentlicht: Dienstag, 4. Januar 2011

Eine Reise kann dein Leben verändern. Das habe ich persönlich erlebt, als ich Anfang Dezember die Gemeinde in Pará, Brasilien, besuchte.
 

Hoch im Norden Brasiliens, an der Mündung des Amazonas in der Stadt Abaetetuba, gibt es eine Gruppe von ca. 130 Menschen. Diese durften wir besuchen. Die Tage, die ich am Amazonas zubrachte, waren sehr wichtige und besondere Tage in meinem Leben.
 

Warum? Das ist schwer zu verstehen, aber ich konnte das Evangelium in den Menschen, die dort leben, in Praxis sehen. Die Gemeinde dort ist voller Lebenskraft, Freude und Hoffnung für die Zukunft, wie ich es noch nie erlebt habe. Ich habe Menschen getroffen, die wirklich Gottes Wort über alles lieben, und die sich nur wünschen, alles nach diesem wahren Wort zu tun.
 

Die Begeisterung strahlte aus der Kinderschar, die ich traf und sie sangen nach Herzenslust in der Versammlung. Eine Kinderschar mit Blicken, die mich tief im Herzen berührten und die ich nie vergessen werde.

Ich traf eine Jugendschar mit Herzen, die für das Evangelium und die Gemeinde brennen. Eine zusammengeschweißte und brennend zielbewusste, eifrige Schar junger Menschen, die sich bestimmt haben Jesus zu folgen.

Dieses Treffen füllte mich mit einem unglaublichen Respekt und einer unendlichen Dankbarkeit dafür, wie das Evangelium einem Menschen, der es annimmt, durch und durch glücklich machen kann. Dies gab mir auch eine Hoffnung und einen Glauben für mein eigenes Leben, und ein größeres Bewusstsein darüber, wozu ich berufen bin.

Im Laufe dieser Tage bei diesen Menschen wurden Ewigkeitsbande geknüpft, und obwohl wir uns vielleicht nicht mehr auf dieser Erde wiedersehen werden, werden wir immer im Gebet und im Geist beieinander sein.