Pagedal
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Pagedal ist ein Freizeitzentrum nördlich in Holland, in der Region Stadskanaal
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Das Freizeitzentrum hat Einrichtungen wie Schwimmbad, Tennis-, Squash-, Fußball-, Basketball-, und Volleyballfelder, sowie einem Konferenzsaal, Besprechungsraum, Übernachtungsmöglichkeiten und eigene Wanderrouten in der Umgebung.
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Der Ort eignet sich gut für Touren, Teambuildung und Aktivitäten für große und für kleine Gruppen.
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Yep hat seit 2007 seine jährliche Tour hierhin gemacht.
Auf Brunstads Wendeplatz ("Kiss&Cry") wimmelt es am 11. April von Leben, obwohl die Uhr soeben erst sieben Uhr passiert hat. Dort stehen 230 erwartungsvolle und bepackte Jugendliche, bereit für den jährlichen Höhepunkt für viele des Youth Exchange Programm (YEP) – Teilnehmer: Die Tour nach Holland.
Mit Hilfe von vier Bussen, drei davon Doppeldecker, soll das YEP nach Pagedal, nördlich in den Niederlanden, gebracht werden.
Das erste Ziel ist Kopenhagen, und die Stimmung ist gut, als die vier Busse aus Brunstad herausfahren. Die Bustour ist lang, doch die Jugendlichen, die sich das ganze letzte Jahr so gut kennengelernt haben, wissen wie man Stimmung macht.
„Es ist wichtig immer gute Stimmung zu haben“, sagt Bussmoderatorin Anne Riksfjord (21) aus Tønsberg. Sie und viele andere vom YEP sind dabei die zweite Runde des Würfelspiels Yatzi zu spielen.
Während die Landschaft draußen immer flacher und flacher wird, die Aussicht immer häufiger aus Windmühlen besteht, gibt der Busfahrer bekannt, dass wir in unserem lieben Nachbarland angekommen sind.
Königliche Ankunft
Wie in den Jahren zuvor, wird YEP auch dieses Jahr bei den Geschwistern der Gemeinde Kopenhagen und Køge übernachten.
„Das YEP einmal im Jahr zu Besuch zu haben, ist für uns auf jeden Fall ein Höhepunkt“, sagt Keld, der verantwortlich für die Jugend in Brunstad Christian Church in Kopenhagen ist.
Als die Jugendlichen aus den Bussen steigen, werden sie von ca. 150 dänischen Geschwistern empfangen, die Flaggen schwenken und für diese Angelegenheit einen roten Teppich ausgerollt haben.
Nach dieser königlichen Ankunft können die Jugendlichen ein fantastisches Fest mit gutem Essen und ”weichen Konsonanten” genießen. Das Fest wird unvergleichlich, mit Erbauung, bestem dänischen Humor und diversen Gesangs- und Bandbeiträgen von YEP.
Gefüllt mit dankbaren Herzen fahren die vier Busse weiter, dieses Mal mit der Endstation als Ziel: Pagedal. Aber die 10-stündige Bustour, die sie vor sich haben, schreckt die Jugendliche nicht ab.
„Ich habe mit denen gesprochen, die in meinem Bus sitzen, und die haben vor Lieder zu dichten, Karten zu spielen, Filme zu sehen, Quiz zu machen, zu schlafen, singen und vieles mehr. Darüber hinaus haben wir Busmoderatoren auch noch einiges vorbereitet.“, sagt Anne lächelnd.
Um die Beine wieder in Schwung zu bekommen, und um die eingesperrte Energie loszuwerden, gab es nun eine einstündige Pause in Bremen. Das Springseil und der Volleyball waren schnell hervorgeholt, und die kleine Tankstelle erlebte plötzlich viel Verkehr.
Überall rote Pullover
In YEP gibt es ca. 15 Mitglieder von unterschiedlichen Orten in Holland. Diese sorgten dafür, dass alle mitbekamen, wann die niederländische Grenze überquert wurde. Das wurde nämlich mit nationalen Gesängen und lautem Applaus und Jubel markiert.
In Pagedal gibt es viele Möglichkeiten für die Jugendlichen von YEP. Kaum hatten die Busse vor dem Pagedal-Center gestoppt, kann man schon lebhaftes Tummeln von der Schwimmhalle und von der Volleyballbahn hören. Auf dem ganzen Gelände kann man Jugendliche mit roten YEP-Pullovern sehen.
Großes Engagement und Erbauung
Die Zeit in Holland wird vollends genossen, -für die meisten im Vergnügungspark ”Efteling” für andere im Kanalboot, mit Shoppen oder Gokart in Groningen. Diese Tour wurde nicht als eine Relax-Tour für die Jugendlichen geplant, ein Tag ist als ein Aktivitätstag geplant, den die Teilnehmer so schnell nicht vergessen sollten. YEP wird in Gruppen eingeteilt, die vom Pfeil und Bogen schießen, Kistenklettern bis hin zu Laserkampf und Scooterfahren und nicht zuletzt, Hindernislauf getestet werden.
„Dieser Hindernislauf ist ohne Zweifel das lustigste und herausfordernste an dem ich je Teil genommen habe,“ sagt Donne Bowen (27) aus Südafrika, ganz aus der Puste.
Ohne Zweifel ein gelungener Tag, und mit steifen Muskeln bereitet sich YEP für ein Fest vor, jetzt zusammen mit den YEP- Jugendlichen, die hier in Pagedal stationiert sind. Jan-Hein Staal, einer der hier in den Gemeinden in Holland die Verantwortung trägt, gibt das Thema des Abends bekannt. Die Jugendlichen hören von Paulus, sein Leben, ein Beispiel für ein ganzherziges Jüngerleben und aufopferndem Dienst.
„Das was wir hörten wurde mir besonders wichtig. Sich selbst tot für die Sünde und lebendig für Gott zu halten“, sagt Marit Johanne Bovolden (28) aus Hamar.
Es sind erbaute aber müde Jugendliche, die an diesem Abend zu ihren Schlafplätzen gehen, um ihre Koffer für die lange Heimreise am nächsten Tag zu packen.