”Ich möchte zur Mission beitragen”, sagt Bregette Magaly Velazco Catacora aus Peru. Sie ist eine von denen, die stolz ihr Land auf dem Kick – off – Fest des YEP Anfang September präsentieren.
„Ich wollte schon mitmachen, seitdem ich vor einigen Jahren hier auf Brunstad war. Ich lernte hier einige Jugendliche kennen und habe selber Lust bekommen mit dabei zu sein.
Die 37-Jährige Bregette Magaly Velazco Catacora, oder Magali, wie sie genannt wird, ist YEP Teilnehmerin. Von den Präsentationen der Nationen die dieses Jahr teilnehmen, repräsentiert sie ihr Land mit Flagge, Nationalhymne und Landestracht.
Motiviert vom Missionsgedanken
Magali, wie sie genannt wird, gehört eine Kleiderfabrik in Peru und führt selbst ein Geschäft. Sie verkaufte beides, die Fabrik und das Geschäft um nach Norwegen zu fahren.
„Es ist wichtig für mich ein Teil des YEP zu sein, weil ich etwas zur Mission in meinem Heimatland beitragen möchte. Durch meine Teilnahme am YEP kann ich in der Mission mitwirken und das Evangelium, durch das ich selbst glücklich geworden bin, an andere Menschen verbreiten.“
”Mein Wunsch ist richtig norwegisch zu lernen. Ich freue mich auf ein Jahr mit Spaß, unterschiedlichen Aktivitäten, Erbauung in meinem Glauben und nicht zuletzt darauf mit so vielen Jugendlichen von so vielen unterschiedlichen Ländern zusammen zu sein“, erzählt sie.
Ein Fest mit Erbauung
Das Kick – Off Fest vom YEP ist sicher der Höhepunkt für die Teilnehmer. Nicht zuletzt durch Gottes Wort, das dort verkündigt wird.
Kåre J. Smith war an diesem Abend auch da. Es kam hervor, dass jemand, der sich bestimmt hat sein Leben ganz für Gott zu leben, Schluss damit machen muss die Gebote zu brechen, bewusste Sünde zu tun.
Die Jugendlichen wurden auch dazu ermutigt die Lüge, die im Menschen wohnt, aufzudecken, nämlich den Egoismus. Dieser sagt, wenn man das tut, was man will, und damit seinen Lüsten folgt, die im Fleisch wohnen, wird man glücklich. Dagegen sagt Gottes Wort, dass das nur zu Tod und Verderben führen kann (2. Petr. 1,4).
Viele Jugendliche gaben Zeugnis von ihrer Hoffnung und bekräftigten ihre Ziele. Auch Mauro Valdivia aus Argentinien wurde durch die Beiträge am Abend erbaut.
„Mich hat besonders der Punkt angesprochen, über den Kåre Smith geredet hat, dass das Böse aus mir selbst, aus meinem Fleisch kommt und nicht von den anderen. Wenn ich mich reinige und nicht das Gesetz übertrete, also nicht das tue wovon ich weiß das es falsch ist, kann ich mit den anderen Gemeinschaft bekommen, egal wie sie sich benehmen.“
Mauro (21), der seit dem 16. Lebensjahr in der Baufirma seines Vaters gearbeitet hat, freut sich auf das YEP und die vielen Herausforderungen dort.
„Ich wollte gerne ins YEP um viele Jugendliche aus unterschiedlichen Nationen kennenzulernen, die den gleichen Glauben haben wie ich. Ich wünsche mir, in meinem Glauben an Gott gestärkt zu werden und ein besseres Verständnis vom Evangelium der Gemeinde zu bekommen. Ich habe bereits erlebt, wie das Evangelium die Menschen um mich her verändern kann. Nachdem wir satellitenübertragenes Fernsehen aus Brunstad nach Argentinien bekommen hatten, bekam ich richtig Lust nach Brunstad zu kommen und wusste: ‚Da will ich hin‘.“
„Ich erwarte, dass es das beste Jahr in meinem Leben werden wird!“
Interessant, neue Menschen zu treffen
Später am Fest gab es Talkrunden zu verschiedenen Themen und Filme über die Entwicklung der Gemeinde, die Erweckung in den 90ern und die Missionsarbeit.
Das hat Nivedita Dadlani (18) aus Dubai – eine der jüngsten Teilnehmerinnen im YEP – besonders beeindruckt. „Für mich ist es nicht selbstverständlich, die Menschen, die ich gewöhnlich nur aus dem satellitenübertragenen Fernsehen kenne, zu sehen und hören. Es war sehr spannend zu sehen wie die Gemeinde und Brunstad vor vielen Jahren gebaut wurden. In Zukunft will ich hier auch mit dabei sein.“
Für viele Jugendliche war dieser Abend ein unvergesslicher Start eines inhaltsreichen und spannenden Jahres im YEP.
„Ich erwarte, dass es das beste Jahr in meinem Leben werden wird!“, sagt Nivedita.